Es wird das Jahr 1275 geschrieben ,genauer den 26 März

König Rudolf gestattet dem bergische Grafen, dass er die von alters her bis jetzt in Wilaberch (Wielerberg) betriebende Münzstätte, dauernd nach Wippilvordi ( Wipperfürth) verlegen darf ( Lacomblet I, S.391).  Dadurch wird nicht allein die Münzprägung der Grafschaft berechtigt, sondern auch von einem wirklichen oder behaupteten Einspruchsrecht der Kölner Erzbischöfe befreit.

( Es wird dort also wahrscheinlich schon damals ein Bergwerk gegeben haben.  Es ist eher unwahrscheinlich , das Edelmetalle quer durchs Land  zum Produktionsort von Münzen mit Pferdekarren gezogen wurden. )

ca. 1300

Beim Eigenhof in der Nähe von Wülfrath wird eine richtige Blei und Silbermine entdeckt, von deren Ausbeute Graf Wilhelm der I, den fünften Teil fordert

1351

Älteste  noch auffindbare Urkunde über Kupferbergbau in Wipperfürth.  "Bürger Johann Grayß zu Wypperfurde hat  mit Erlaubnis und Zusage des Herzogs einen Kofferberg mit mehreren anderen Bergen in vurleden jaren in Besitz und dabei zwei Hütten van numens gegulden und gebouwet ( Urkunde: HSA Düsseldorf, Jülich-Berg I 1351, 52-54)

1311

Adolf von Berg und Graf von Syn streiten sich um das Kupferbergwerk Böcklingen im Kreise Morsbach

 

jetzt machen wir mal einen kleinen Zeitsprung

 

1765

Wolfskaule Bergwerk Remscheid  (Stollenlänge damals ca  350m und 19 m Tiefer Zugangsschacht) (Bergische Morgenpost 30.11.2006 Seite B8) Der Hauptschacht des Wolfskuhler Stollen ist im Winter 1926/27  zusammengebrochen

1765

Eichenhöfer Bergwerk Remscheid ( Zudem auch unser Jacobstollen gehört)

Verleihungsriss unter Friedrich Wilhelm I modo Reinshagen, Bergakte 9021, Bergamt Dortmund, mit dem Mutungsfeld